Service-Navigation

Suchfunktion

Lernorte zu Geschichte und Politik

Sie finden hier Museen, außerschulische Lernorte und Ausflugsziele in Süd-Württemberg, die für Schulklassen aus dem Bereich des Staatlichen Schulamts Albstadt in erreichbarer Nähe liegen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


Urzeit/Steinzeit/Bronzezeit


Heidensteinhöhle Albstadt-Ebingen

Die Heidensteinhöhle ist eine Jurahöhle, die in der letzten Eiszeit nachweislich von altsteinzeitlichen Menschen bewohnt wurde. Die 40 m lange Höhle ist frei zugänglich. Mitten im Wald versteckt, führt nur ein kleiner Pfad zu diesem Prähistorischen Naturdenkmal.

Die Heidensteinhöhle ist eine von nur fünf Fundstellen von Überresten von Menschenaffen in Deuschland. Der Fund zweier Feuersteinklingen aus einer Grabung der Universität Tübingen im Jahr 1909 belegt, dass Jäger der Altsteinzeit die Höhle zumindest zeitweilig aufgesucht haben.
Es gibt hunderte von Stalagmiten in der Heidensteiner Höhle.

Vorsicht! Die Höhle ist Überwinterungsort für Fledermäuse. Nicht stören!

Höhlenführungen mit dem Verein ArGe Höhle und Karst 
07431/71383


Museum im Kräuterkasten

Im Hof 19, Albstadt-Ebingen
Google-Maps
Geschichte Albstadts und Erdgeschichte der schwäbischen Alb - Das Museum zeigt zwei unterschiedliche Abteilungen: Funde aus bronze- und eisenzeitlichen Grabhügeln sowie Grabbeigaben der Alamannen- und Merowingerzeit einerseits und zum zweiten in der Naturkundlichen Sammlung die Geologie und die einheimische Tierwelt der Schwäbischen Alb mit eindrucksvollen Fossilien und naturgetreu nachgestellten Lebensräumen heimischer Tierarten
Museum im Kräuterkasten (Website der Stadt Albstadt)
Mittwoch, Samstag, Sonn- und Feiertag
14-17 Uhr


Urgeschichtliches Museum Blaubeuren

Karlstraße 21 - 89143 Blaubeuren

Google-Maps
Urgeschichtliches Museum Blaubeuren
07344.9286.0 Telefax: 07344.9286.15 Email: urmu-blb@web.de

Anfahrt
Der Bahnhof Blaubeuren liegt auf der Bahnstrecke nach Ulm
Öffnungszeiten Wintersaison (1. November bis 14. März)
di + sa 14 bis 17 Uhr, so 11 bis 17 Uhr, Geschlossen: 1. November, 24. bis 26. Dezember,31. Dezember und 1. Januar
Öffnungszeiten Sommersaison (15. März bis 31. Oktober)
dienstags bis sonntags 11.00 bis 17.00 Uhr, Karfreitag geschlossen


Eiszeitmuseum am Federsee Bad Buchau

Federseemuseum - August Gröber Platz - 88422 Bad Buchau
Google-Maps

  • Das Museum bietet neben der Ausstellung ein archäologisches Freigelände mit 12 rekonstruierten stein- und bronzezeitlichen Häusern. Es werden viele Aktionen angeboten, bei denen man das Leben der vorgeschichtlichen Zeit hautnah kennenlernen kann. Der archäologische Lehrpfad rundet dieses Angebot ab. Das Museum bietet museumspädagogische Angebote:
  • Steinzeitmuseum - gebuchte Führungen, z.B. „Homo Pfifficus“: Steinzeit mit Erfindergeist (1,5 Stunden). Das museumspädagogische Programm ist sehr ansprechend, besonders die praktischen Übungen.
  • Je nach Zeitpunkt der Buchung kann man davor oder danach den „Wackelwald“ besuchen (ca. 1 km vom Federseemuseum entfernt) Man läuft auf Moorboden, der Wald ist über einem See gewachsen, beim Hüpfen wackeln die Bäume. Die Bewegungsfreude der Schüler lässt sich dort ausleben.
  • Man kann auch einen Spaziergang auf dem Steg beim Federsee (Eintritt!) oder im Kurpark (Jungbrunnen, Enten, verschiedene Baumarten) machen

Information Federseemuseum 07582.8350
Preis 2010: Führung 60 Euro (1,5h), plus 2 Euro Eintritt pro Schüler, Lehrer frei
Angebote für Schulklassen

Anreise mit Bahn/Bus
Abfahrt mit dem Zug, Haltestelle Ebingen-West, umsteigen in Sigmaringen. In Bad Saulgau mit dem Bus der Firma Diesch (Tel. 07582/931612 , dort Fahrt anmelden!!) weiter nach Bad Buchau, Haltestelle Hauptstraße. Rückfahrt evtl. mit dem Bus über Riedlingen, ebenfalls Fa. Diesch, danach mit dem Zug nach Sigmaringen, Sigmaringen umsteigen in den Zug nach Ebingen. Die Anfahrt ist etwas zeitaufwändig (ca.1,5 Stunden) und man muss mehrmals umsteigen, der Fahrtpreis mit insgesamt 12,- Euro günstig (Naldo-Tagesticket Gruppe bis Bad Saulgau + Anschlussbus).

Federseemuseum Bad Buchau
Wikipedia: Federseemuseum
Wikipedia: Federsee
Wikipedia: Bad Buchau
Stadt Bad Buchau


Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen Bodensee - Freilichtmuseum und Forschungsinstitut - Strandpromenade 6
88690 Uhldingen-Mühlhofen, Ortsteil Unteruhldingen
Google-Maps

Kontakt und Informationen: 07556.92890.0    07556.92890.10
Kontaktformular

Angebot: „Ein Tag in der Jungsteinzeit“ für Schulklassen ab der Klassenstufe 8. Jeweils Montags und Freitags haben Schulklassen die Möglichkeit, von 10-16 Uhr sehr konzentriert verschiedene Aspekte des jungsteinzeitlichen Lebens kennen zu lernen. Dieses Format kostet 20.- € pro Schüler.
2012 steht die Ernennung der prähistorischen Pfahlbauten zum UNESCO Weltkulturerbe im Mittelpunkt der Ausstellungen. Das Pfahlbaumuseum hat die Ausstellung „Das Erbe der Pfahlbauer – Faszination Weltkulturerbe“ konzipiert. Diese Ausstellung läuft seit März 2012 und wird bis auf weiteres zu sehen sein. Eine ergänzende Foyerausstellung im Museum zum gleichen Thema wurde vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt und kann mit der o. g. Ausstellung im Pfahlbaumuseum besucht werden.

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen
Angebote für Schulklassen


Antike/Römerzeit/Kelten


Römisches Freilichtmuseum Hechingen-Stein

Römisches Freilichtmuseum - 72379 Hechingen-Stein
Google-Maps
Ein wieder aufgebauter römischer Gutshof aus dem 1.-3. Jahrhundert n.Chr., Kinderprogramm wird angeboten, Grillplatz und Spielplatz vorhanden
Info und Buchung: 07471.6400 (im Sommer) bzw. 07471.622.155 (im Winter) - Fax : 07471.14805 - info@villa-rustica.de
Öffnungszeiten des Museums Di - So, 10 Uhr bis 17 Uhr

Website


Römermuseum Mengen-Ennetach

Kastellstraße 52, 88512 Mengen-Ennetach
Google-Maps

Museumspädagogische Projekte

07572.76 95 06
info@roemermuseum-mengen.de
Website
Anreise
15 Minuten Fußweg vom Bahnhof Mengen

Tipp: Der Museumsbesuch lässt sich mit einer Fabrikbesichtigung der Fa.Buck ("Gaggli-Nudeln") kombinieren. Die Fabrik und das Museum liegen knapp 200m auseinander.


Römisches Museum Rottenburg (Sumelocenna) / Wurmlinger Kapelle

Sprollstraße 2 - 72108 Rottenburg am Neckar‎
Google-Maps
Besuch des Römischen Museums in Rottenburg am Neckar

Wurmlinger Berg mit Besuch der Wurmlinger Kapelle
Google-Maps

Grillen auf dem nahe gelegenen Grillplatz - eventuell Weiterfahrt nach Tübingen und Turmbesteigung der Stiftskirche
Google-Maps
mit Rundblick über Tübingen

Info und Buchung:
Römisches Museum Rottenburg - Rechtzeitige Anmeldung für eine Führung ist erforderlich
07472.282.607 oder 07472.282.624 oder 07472.282.599

Besichtigung der Wurmlinger Kapelle: Führung über das Wurmlinger Pfarramt 07472.1790

Anreise
Mit dem Bus nach Rottenburg a.N. fahren-nach dem Besuch des dortigen Museums Weiterfahrt zum Wurmlinger Berg-kurzer Fußmarsch zur Kapelle-nach dem Grillen kann man sich mit dem Busfahrer in Hirschau verabreden(weiterer Fußmarsch dorthin)-von Hirschau aus noch nach Tübingen oder zurück nach Albstadt fahren.

Hinweise:


Heuneburg Herbertingen-Hundersingen

Google-Maps

  • "Die Heuneburg ist eine der wichtigsten archäologischen Stätten Mitteleuropas. Besonders ihre Hinterlassenschaften  aus der fühkeltischer Zeit sind weit über alle Grenzen hinaus bekannt. Sogar der berühmte griechische Schriftsteller Herodot sprach im 5. Jahrhundert vor Christus von Pyrene, der keltischen Stadt an der Donau." (Zitat von der Homepage)
  • Museum in Hundersingen und Freigelände/Grabungsgelände
  • Keltische Gräber, teilweise wieder aufgebaute Gebäudeteile/Befestigungsanlagen
  • Workshops sind buchbar / Schulprogramm: Glasperlen schmelzen, Filzen

Informationen, Führungen und Programme für Kinder und Schulklassen:

info@heuneburg-keltenstadt.de
07586.8959.405

www.heuneburg-keltenstadt.de/


Mittelalter


Ebinger Heimatmuseum

Spitalhof 13, Albstadt-Ebingen
Google-Maps

Ebingen im Mittelalter, Ebingen um die Jahrhundertwende

Führungen, geschichtliche Anfragen an Herrn Ernst Koch, 07431.528.60
Heimatmuseum Ebingen
Heimatmuseum Ebingen (Website der Stadt Albstadt)
Sonn- und Feiertag 14-17 Uhr
Der Eintritt in das Ebinger Heimatmuseum ist kostenfrei, der Verein freut sich jedoch über jede Spende


Schloss Sigmaringen

Karl-Anton-Platz 8 - 72488 Sigmaringen - 07571.729.230
Google-Maps

  • Themenführungen für Kinder, Waffenkammer

Schloss Sigmaringen - Website
Wikipedia: Schloss Sigmaringen
Anreise unproblematisch: Bahn ab Ebingen-West bis Bahnhof Sigmaringen, dann zu Fuß 500m


Ruine Hornstein

Hornstein, Ruine 1
Google-Maps

Frei zugänglich. Von Sigmaringen aus kann man durch das "Bittelschießer Täle" zur Burgruine wandern. Teile der Ruine sind wieder hergestellt.
Auskunft: 07571.520.50

info@ruine-hornstein.de
Website, Infos & Veranstaltungen unter www.ruine-hornstein.de


Schalksburg

Google-Maps mit Wanderwegen

Linksammlung zur Schalksburg mit Links zum Text der Hirschguldensage, Bilder der Burg, Wanderwege etc..


Burg Hohenzollern

Google-Maps

Die Burg Hohenzollern ist kein geschichtliches Denkmal des Mittelalters, sondern wurde im 19.Jahrhundert im Zuge der romantischen Verklärung und zur Selbstdarstellung des wilhelminischen Kaiserreiches neu auf den kaum noch vorhandenen Ruinenresten als neuer "Stammsitz" der Hohenzollern" errichtet. Die Einweihung fand 1867 statt. Die Burg ähnelt in dieser Hinsicht Schloss Neuschwanstein.


Burg Meersburg

Die Burg Meersburg gilt als älteste bewohnte Burg Deutschlands.

www.burg-meersburg.de (Website)

de.wikipedia.org/wiki/Burg_Meersburg  (Wikipedia)

Google-Maps

Eintrittspreise, Öffnungszeiten & Virtueller Rundgang
www.burg-meersburg.de/Museumspreise.htm


Neuzeit


Schulmuseum Friedrichshafen

Google-Maps
Schulmuseum Friedrichshafen am Bodensee - (beim Graf-Zeppelin-Haus) - Friedrichstr. 14 - 88045 Friedrichshafen - Tel.: 07541.32622 - Fax: 07541.370335
info@schulmuseum-fn.de

Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober täglich 10.00 bis 17.00 Uhr
1. November bis 31. März: Di - So 14.00 bis 17.00 Uhr, Montags geschlossen
Führungen nach Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich

Anreise: Per Bahn mit Ba-Wü-Ticket, Anreise über Sigmaringen-Ravensburg-Friedrichshafen - das Museum liegt ca. 400 m vom Bahnhof Friedrichshafen-Stadt entfernt


20.Jahrhundert - bis 1945


Übersicht zu Gedenkstätten in Baden-Württemberg

Die Landeszentrale für politische Bildung Ba-Wü (LpB) hat auf einer Website die Genenkstätten in Badebn-Württemberg und Informationen dazu aufgelistet

www.gedenkstaetten-bw


KZ-Friedhof / Gedenkstätte Bisingen

In Bisingen, Dautmergen, Dormettingen, Erzingen, Frommern, Schömberg, Schörzingen waren ab 1944 Konzentrationslager zum Abbau von Ölschiefervorkommen und zur Gewinnung von Treibstoff eingerichtet. Allein in Bisingen starben in einem knappen Jahr mindestens 1158 Häftlinge im Rahmen des 'Unternehmen Wüste'. In Bisingen wurden die Toten 1946 aus den Massengräbern umgebettet und auf einem Gedenkfriedhof beigesetzt. Der Apellplatz des KZ sowie Teile der Abbaufläche können besichtigt werden.

Ein Schwarz-Weiß-Film von Hans Georg Zimmermann (27 Minuten) dokumentiert die düstere Geschichte der ehemaligen Konzentrationslager in der Gegend. Ein Fotoband enthält 70 bislang unveröffentlichte Aufnahmen aus dem Frommerner Ölschieferwerk, die 1947 entstanden. Beide Werke sind über das Schwäbische Kulturarchiv Dürrwangen, 07433.4353 , Ebinger Straße 53, zu beziehen.

Beschreibung der KZ-Lager mit Fotos und Dokumenten
Beschreibung des KZ, Entstehungsgeschichte und Museum
Lageplan des KZ Bisingen
Zeitzeugenberichte aus Bisingen
Das Unternehmen Wüste
Wirtschaftliche Hintergründe
Infos zum Heimatmuseum und zum KZ Bisingen



Konzentrationslager 'Lager Heuberg' (Meßstetten)

Google-Maps

Bei der Machtergreifung 1933 wurden im Lager Heuberg politische Gefangene interniert, u.a. Kurt Schumacher , der Landtags- und Reichstagsabgeordnete während der Weimarer Zeit und spätere erste Nachkriegsvorsitzende der SPD. Im „Konzentrationslager Heuberg“ wurden zwischen dem 20. März 1933 und November 1933 zeitweise mehr als 2.000 Kommunisten, Sozialdemokraten und Parteigänger des Zentrums und der DDP festgehalten und einer vielfach unmenschlichen Behandlung unterworfen. Insgesamt waren bis zu seiner Auflösung zehn Monate später 15.000 Gefangene im Lager. Das Lager wurde im November 1933 geschlossen und ins KZ_Oberer_Kuhberg (Ulm) verlegt.

Seit 1983 gibt es am Rande des Truppenübungsplatzes in unmittelbarer Nähe zur Dreirittenkapelle (17. Jahrhundert, 15 Bildstöcke mit Kreuzwegstationen) eine Gedenkstätte, die an die Opfer des Konzentrationslagers Heuberg erinnert. Auf Initiative der baden-württembergischen SPD wurde diese genau 50 Jahre nach der Eröffnung eingeweiht

Denkstättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben: Lager Heuberg


Konzentrationslager 'Oberer Kuhberg' (Ulm)

Im Zuge einer allgemeinen Zentralisierung des KZ-Systems wurde im Jahr 1935 auch das KZ Oberer Kuhberg aufgelöst. Die verbliebenen Gefangenen wurden ins KZ Dachau überstellt.
Unter den ca. 80 frühen Konzentrationslagern ist es das einzige in Süddeutschland, dessen Gebäude und Gelände weitgehend unverändert erhalten und zugänglich sind . Heute lässt sich an diesem Erinnerungs- und Lernort exemplarisch der Übergang von der ersten deutschen Demokratie – der Weimarer Republik – zur NS-Diktatur nachvollziehen. Er zeigt die Etablierung des Terrorapparats im Land und die Anfänge der nationalsozialistischen Konzentrationslager.

Öffnungszeiten / Kontakt (Stand Mai 2015)
Für Einzelbesucher/-innen: Donnerstags und sonntags von 14 Uhr - 17 Uhr, Führung durch die Gedenkstätte sonntags, 14:30 Uhr. Eintritt: 2,00-€ (ermäßigt 0,50€) pro Person
Für Gruppen-/Klassen-Besuche: Jederzeit nach Vereinbarung mit mindestens zwei Wochen Vorlaufzeit . Einmalige Gebühr für die Gruppen-Führung: 40 € zzgl. Eintritt 2 € (ermäßigt 0,50 €) pro Person

Anmeldung per E-Mail an info@dzok-ulm.de oder telefonisch 0731-21312

Website des Dokumentationszentrums 'Oberer Kuhberg'


Konzentrationslager Bad Saulgau

Das KZ-Außenlager Saulgau des Konzentrationslagers Dachau bestand von August 1943 bis April 1945 in der oberschwäbischen Stadt Saulgau. Die etwa 400 Häftlinge des Außenlagers, das vom Unternehmen Luftschiffbau Zeppelin unterhalten wurde, produzierten Einzelteile des Aggregats 4 - einer Rakete, die unter der Propagandabezeichnung „Vergeltungswaffe 2“ (V2) bekannt wurde.


Tötungsanstalt Schloss Grafeneck

Google-Maps
In der Tötungssanstalt Schloss Grafeneck , 25 Kilometer südöstlich von Tübingen zwischen Engstingen und Münsingen in der Nähe des Landgestüts Marbach wurden ab 18.Januar 1940 in den zwölf Monaten zwischen Januar und Dezember 1940 während der nationalsozialistischen Krankenmorde (Euthanasie), der so genannten Aktion T4 , vom nationalsozialistischen Regime systematisch 10.654 behinderte Menschen, vor allem aus Bayern, Baden und Württemberg, ermordet.

Dieser Massenmord fand zwei Jahre vor Beginn der systematischen Judenvernichtung statt. Hier erprobten die Nazis Vergasungsmethoden und das "Verschwindenlassen" der Leichen in Krematorien. Einige Hauptfiguren aus Grafeneck übernahmen später Posten in den Massenvernichtungslagern. Horst Schumann war z.B. als ärztlicher Direktor in Grafeneck verantwortlich und avancierte zum Lagerarzt von Ausschwitz-Birkenau. Kurt Franz wurde Kommandant im Vernichtungslager Treblinka.

Seit Oktober 2005 beherbergt Grafeneck ein Dokumentationszentrum.

Gedenkstätte Grafeneck
Euthanasie auf Schloss Grafeneck
Informationen von 'Gedenkstätten-BW' zu Grafeneck
Das Landeshaupgestüt Marbach liegt nur in knapp 2 km Entfernung

Synagoge Hechingen

Goldschmiedstraße 20 - Hechingen
Google-Maps

Die Synagoge wurde von der jüdischen Gemeinde im Jahre 1767 in der Goldschmiedstraße errichtet. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast ein Viertel der damaligen Stadtbevölkerung zum jüdischen Glauben. Während des Novemberpogroms 1938 wurde die Inneneinrichtung zerstört. Das Gebäude wurde ab 1982 einschließlich der aufwändigen Wandmalereien umfassend restauriert und wird seit 1986 für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Hechinger Juden befindet sich in der Empore.
In Hechingen befindet sich auch der sehenswerte
Jüdische Friedhof.

Kontakt: Verein Alte Synagoge Hechingen e.V. 07471.621.03107471.937.110

Öffnungszeiten der Synagoge nach Vereinbarung 07471.182.360

Wikipedia: Synagoge Hechingen
Geschichte der Synagoge und der Juden in Hechingen


Napola Insel Reichenau

ZPR
Feursteinstr.55
78479 Reichenau / Bodensee

Google-Maps


Im April 1941 wurde die Nationalpolitische Erziehungsanstalt (= Napola) Reichenau für Jungen auf dem Gelände der einen Monat zuvor geschlossenen badischen "Heil- und Pflegeanstalt" für psychisch Kranke gegründet. Die schönen, seenahen Gebäude oberhalb des Bahnhofes Reichenau gingen in das Eigentum des Deutschen Reiches über. Die neue Nutzung der wertvollen Immobilie als Napola entsprach der rassistischen Naziideologie vollkommen, da sie nicht länger "Erbkranken", sondern der künftigen Elite zur Verfügung stand.
Materialien und Informationen befinden sich auf dem
Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Die großzügige Anlage in dem weiträumigen Gelände hat sich bis auf wenige Neubauten bis heute unverändert erhalten und ist wieder unter dem Namen "Zentrum für Psychiatrie Reichenau" (ZPR) ein Krankenhaus. Man kann ohne weiteres durch die offenen Bereiche des Klinikgeländes gehen und die Anlage besichtigen.

Das ZPR hat über den Bahnhof Reichenau direkten Bahnanschluss, in dessen Nähe es auf dem Festland liegt. Der Stadtbus Nr. 6 fährt von Konstanz direkt bis zur Klinik (Endstation).

Überlinger Stollen - "Unternehmen Magnesit"

Das KZ-Außenlager Überlingen-Aufkirch bestand, dem Stammlager Dachau unterstellt, von September 1944 bis April 1945. Durchschnittlich 700 KZ-Häftlinge wurden beim Bau des Goldbacher Stollens eingesetzt, in den Rüstungsbetriebe aus Friedrichshafen verlagert werden sollten. Mindestens 170 Häftlinge wurden von der SS ermordet oder starben an den Lebens- und Arbeitsbedingungen.
Führungen im Stollen finden jeden ersten Freitag im Monat um 17 Uhr statt.
de.wikipedia.org/wiki/Goldbacher_Stollen
www.stollen-ueberlingen.de/
Tipps für Lehrer
Interessierte Klassen und Gruppen können sich für andere Termine anmelden unter e-mail: info@stollen-ueberlingen.de
Führungen


KZ-Friedhof Schömberg / Dautmergen

In Schömberg (Zollernalbkreis) bestand von Dezember 1943 bis April 1945 ein Außenkommando des Konzentrationslagers Natzweiler/Elsass (Lager der "Gruppe Wüste"). Die Häftlinge (Zahl unbekannt) waren beim Ölschieferabbau eingesetzt. Aufgrund der katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen kamen viele von ihnen ums Leben. Sie wurden in Massengräbern im "Schönhager Loch" verscharrt und nach dem Krieg umgebettet. Am 23. Oktober 1946 wurde der KZ-Friedhof Schömberg eingeweiht. Dort ruhen insgesamt 1777 Tote aus den Massengräbern der Lager Dautmergen, Dormettingen bund Schömberg.
Auch in Dautmergen bestand von August 1944 bis April 1945 ein Außenkommando des Konzentrationslager Natzweiler/Elsass (der "Gruppe Wüste"). Bis zu 2000 Häftlinge waren in diesem Lager unter katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen untergebracht. Als Ergänzung zum KZ-Friedhof errichtete die "Initiative Eckerwald" in Absprache mit dem Zollernalbkreis zwischen 2005 und 2008 eine Gedenkstätte mit einem Namenwürfel und Informationstafeln.
Quelle und weitere Informationen:

www.alemannia-judaica.de/schoemberg_kz_friedhof.htm

Website der Gedenkstätte Eckerwald

20.Jahrhundert - nach 1945


Landtag

Landtag von Baden-Württemberg Besucherdienst (BSD)
Konrad-Adenauer-Str. 3 - 70173 Stuttgart


Anmeldung muss am Anfang von Klasse 8 oder 9, spätestens 6 Wochen nach Schuljahresbeginn erfolgen. Schüler der Klasse 8 können (aus Altersgründen) erst ab dem 2.Halbjahr den Landtag besuchen. Der Besuchstermin wird dann vom Besuchsdienst zu- und mitgeteilt.

Anmeldung: 0711.2063.228 - Fax: 0711.2063.299 - bsd@landtag-bw.de
Programme für Schulklassen
Hinweise zum Aufenthalt im Gebäude


Übergreifend

Militärgeschichtliche Sammlung Stetten a.k.M.

Mittelpunkt ist eine Replik der Bachem BA 349A „Natter-M23“ in Originalgröße in originalgetreuer Startrampe, ein Triebwerk dieser Maschine, sowie Originalteile der M23 aus dem Jahr 1945. Die "Natter" war der der erste bemannte, senkrechte Raketenstart in der Luft- und Raumfahrtgeschichte mit der Bachem BA 349 A „NATTER“ am 01.03.1945 der erste bemannte, senkrechte Raketenstart in der Luft- und Raumfahrtgeschichte mit der Bachem BA 349 A „NATTER“ am 01.03.1945 Weiterhin sind aus der Zeit ab 1900 bis heute Waffen, Panzer, Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände, Bilder, Uniformen und vieles mehr zu sehen.


Alle Angaben, Zeiten und Preise ohne Gewähr!
Überprüfen Sie die Daten unbedingt vor Beginn der Klassenfahrt.

Tipps, Ergänzungen sowie Hinweise zur Aktualisierung bitte
an Wolfgang.Autenrieth{ät}ssa-als.kv.bwl.de



Lernorte zu Geschichte und Politik
Lernorte Bauernhof & Landwirtschaft, Bauernhausmuseen
Lernorte Natur & Umwelt
Lernorte Technik
Sport & Erlebnispädagogik
Kunst & Kultur
Erdgeschichte & Geografie



Links zu Informationen im Netz:

Liste von Museen im süddeutschen Raum

Fußleiste